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Hohe Wahlbeteiligung bei internen Wahlen: Die Erfolgsfaktoren aus der Praxis

Wahlbeteiligung erhöhen: So erreichte eine Organisation bis zu 75 % Beteiligung bei der Personalvertretungswahl

Wahlbeteiligung erhöhen durch frühzeitige Kommunikation

Eine hohe Wahlbeteiligung ist kein Zufall. Gerade bei internen Wahlen – etwa für Personalvertretungen, Mitarbeitergremien oder andere Mitbestimmungsorgane – trägt die Beteiligung der Mitarbeitenden wesentlich zur Akzeptanz und wahrgenommenen Legitimation des Wahlergebnisses bei.

Von 30 % Zielwert zu 47 % durchschnittlicher Wahlbeteiligung

Bei der erstmaligen Durchführung der Wahl zur Personalvertretung setzte sich die Organisation ein klares Ziel: Mindestens 30 % Wahlbeteiligung pro Wahlkreis sollten erreicht werden.

Das Ergebnis übertraf die Erwartungen deutlich. Über alle Wahlkreise hinweg lag die durchschnittliche Wahlbeteiligung bei 47 %, in einzelnen Wahlkreisen sogar bei bis zu 75 %.

Doch wie gelingt es, Mitarbeitende für eine interne Wahl zu mobilisieren? Die Organisation setzte dabei auf eine Kombination aus frühzeitiger Kommunikation, hoher Transparenz und einer besonders einfachen digitalen Stimmabgabe mit sm@rt election.

Wahlbeteiligung erhöhen durch Kommunikationsmaßnahmen

Die folgenden Maßnahmen haben wesentlich zum Erfolg beigetragen.

1. Frühzeitig informieren und Verständnis schaffen

Bereits mehrere Monate vor dem eigentlichen Wahltermin begann die Kommunikation rund um die neue Personalvertretung. Im Fokus standen die Fragen:

  • Welche Aufgaben übernimmt die Personalvertretung?
  • Warum ist die Wahl wichtig?
  • Welche Vorteile bringt die Mitbestimmung für die Mitarbeitenden?

Über E-Mails, Intranet-Beiträge und ein umfangreiches FAQ wurden die wichtigsten Informationen transparent und verständlich aufbereitet. So konnte frühzeitig Aufmerksamkeit geschaffen und Unsicherheiten abgebaut werden. 

2. Einen zentralen Informationshub schaffen 

Ein weiterer Erfolgsfaktor war die Einrichtung eines eigenen Bereichs im Intranet. Dort fanden Mitarbeitende jederzeit alle relevanten Informationen an einem Ort: 

  • Reglemente und Grundlagen 
  • Häufig gestellte Fragen 
  • Ansprechpartner 
  • Informationen zum Wahlablauf 
  • Kandidierendeninformationen 
  • Direkte Wahllinks 

Die zentrale Bereitstellung aller Informationen erhöhte die Transparenz und reduzierte den Informationsaufwand für die Mitarbeitenden deutlich. 

3. Mitarbeitende aktiv einbinden

In einer zweiten Phase stand die Beteiligung im Mittelpunkt. Die Personalvertretung wurde an einer allgemeinen Informationsveranstaltung vorgestellt und der Wahlprozess Schritt für Schritt erklärt. 

Anschliessend konnten Mitarbeitende über das Intranet potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten vorschlagen. Diese aktive Einbindung erhöhte das Interesse am Wahlprozess und stärkte die Identifikation mit der Wahl bereits vor dem eigentlichen Wahlstart. 

4. Die Stimmabgabe so einfach wie möglich gestalten

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dem Projekt: Je einfacher die Teilnahme, desto höher die Wahlbeteiligung. 

Die Wahl wurde mit sm@rt election vollständig digital durchgeführt. Jede wahlberechtigte Person erhielt einen persönlichen Wahllink und gelangte damit direkt in den eigenen Wahlkreis – ohne zusätzliche Registrierung, ohne Login und ohne Passwort. 

Gleichzeitig stellte das System sicher, dass jede Stimme nur einmal abgegeben werden konnte. Die Kombination aus Sicherheit und einfacher Bedienung senkte die Teilnahmehürden erheblich. 

5. Während der Wahl präsent bleiben

Viele Wahlberechtigte nehmen nicht beim ersten Kontakt teil, sondern benötigen eine Erinnerung. Deshalb wurde die Wahl während des gesamten Wahlzeitraums aktiv begleitet. 

Regelmässige Informationen über E-Mail und Intranet erinnerten an den laufenden Wahlprozess und hielten die Wahl im Bewusstsein der Mitarbeitenden präsent. Dadurch konnten zusätzliche Stimmen mobilisiert werden. 

6. Ergebnisse transparent kommunizieren

Nach Abschluss der Wahl wurden die Resultate zeitnah veröffentlicht und die gewählten Mitglieder vorgestellt. Diese Transparenz stärkte das Vertrauen in den Wahlprozess und sorgte für eine hohe Akzeptanz der Ergebnisse.

Fazit: Hohe Wahlbeteiligung ist planbar 

Mit einer durchschnittlichen Wahlbeteiligung von 47 % und Spitzenwerten von bis zu 75 % in einzelnen Wahlkreisen konnte die Organisation ihre ursprünglichen Ziele deutlich übertreffen. 

Entscheidend für den Erfolg waren: 

  • eine frühzeitige und kontinuierliche Kommunikation, 
  • die aktive Einbindung der Mitarbeitenden, 
  • transparente Informationen während des gesamten Prozesses, 
  • sowie die einfache und benutzerfreundliche Durchführung der Wahl mit sm@rt election. 

Die Erfahrung zeigt: Wer Beteiligung fördern möchte, sollte nicht erst am Wahltag kommunizieren. Eine gut geplante Kommunikationsstrategie und eine niederschwellige digitale Lösung können die Wahlbeteiligung nachhaltig steigern und die Akzeptanz der Ergebnisse stärken. 

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Erfahrungsbericht aus der Praxis

Warum wir uns für sm@rt election entschieden haben

Für die erstmalige Durchführung der Wahl zur Personalvertretung suchten wir eine Lösung, die sowohl für die Wahlorganisation als auch für die Mitarbeitenden möglichst einfach und effizient ist.

Besonders überzeugt haben uns folgende Aspekte:

  • Einfache Teilnahme für die Wählenden: Jede wahlberechtigte Person erhielt einen persönlichen Wahllink und konnte ohne Login oder Passwort direkt abstimmen.
  • Niedrige Hürden und hohe Benutzerfreundlichkeit: Die Wahl war jederzeit und von jedem internetfähigen Gerät aus möglich.
  • Sichere Durchführung:Trotz des einfachen Zugangs wurde sichergestellt, dass jede Stimme nur einmal abgegeben werden konnte.
  • Effiziente Organisation: Die digitale Durchführung reduzierte den administrativen Aufwand erheblich und vereinfachte die gesamte Wahlabwicklung.
  • Persönlicher und kompetenter Support: Fragen konnten jederzeit direkt geklärt werden. Das sm@rt-election-Team reagierte schnell, gab unkompliziert Auskunft und unterstützte uns während des gesamten Wahlprozesses zuverlässig.
  • Transparenter Prozess: Von der Kandidatur bis zur Ergebnisveröffentlichung konnten alle Schritte klar und nachvollziehbar gestaltet werden.

Gerade bei der erstmaligen Durchführung einer Wahl war für uns der persönliche Support ein entscheidender Mehrwert. Wir hatten jederzeit einen direkten Ansprechpartner und erhielten rasch kompetente Rückmeldungen. Das gab uns zusätzliche Sicherheit und erleichterte die Organisation der Wahl erheblich.

Rückblickend hat die Kombination aus benutzerfreundlicher Technologie und persönlicher Betreuung wesentlich zum Erfolg der Wahl beigetragen.

Corinne Leutwyler

Verantwortete als Mitglied des Wahlbüros die Organisation und Durchführung der ersten Wahl zur Personalvertretung und begleitete den gesamten Wahlprozess von der Planung bis zur Ergebnisveröffentlichung.