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Personenbezogene Daten von Wählerinnen und Wählern gehören nicht in fremde Systeme

Datenschutz beginnt bei der Datenverarbeitung. Mit sm@rt Mail Merge werden Serienbriefe lokal im Browser erstellt, sodass personenbezogene Daten beim Kunden bleiben.

Wählerdaten gehören zum Kunden – nicht in fremde Systeme

In Zeiten von Cloud-Diensten und vernetzten Anwendungen werden personenbezogene Daten oft über zahlreiche Systeme verteilt. Kontaktdaten werden exportiert, hochgeladen, verarbeitet und gespeichert – häufig an Orten, die für die eigentlichen Aufgaben gar nicht notwendig wären.

Gerade bei politischen Organisationen, Vereinen und Interessenvertretungen ist das ein sensibles Thema. Die Daten von Wählerinnen und Wählern, Mitgliedern oder Unterstützerinnen und Unterstützern verdienen einen besonders sorgfältigen Umgang. Denn Vertrauen entsteht nicht nur durch die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, sondern auch durch die bewusste Entscheidung, Daten nur dort zu verarbeiten, wo sie wirklich benötigt werden.

Weniger Datenbewegung bedeutet mehr Datenschutz

Jeder zusätzliche Speicherort erhöht potenziell das Risiko. Werden Daten zwischen verschiedenen Systemen übertragen oder in externe Dienste geladen, entstehen weitere Kopien, weitere Zugriffswege und zusätzliche Abhängigkeiten.

Deshalb verfolgen wir bei sm@rt election einen einfachen Grundsatz: Was beim Kunden bleiben kann, sollte auch beim Kunden bleiben.

Serienbriefe erstellen – ohne Datenupload

Brief mit Umschlag

Ein gutes Beispiel dafür ist unser Modul sm@rt Mail Merge.

Mit sm@rt Mail Merge können personalisierte Serienbriefe direkt im Browser erstellt werden. Die Verarbeitung der Empfängerdaten erfolgt lokal auf dem Gerät der Nutzerin oder des Nutzers. Die personenbezogenen Daten werden dabei nicht an sm@rt election übertragen und nicht auf unseren Servern verarbeitet.

Das bedeutet:

  • Die Daten bleiben in der Kontrolle des Kunden.
  • Es entstehen keine zusätzlichen Datenspeicherorte.
  • Die Anzahl der Datenkopien wird minimiert.
  • Datenschutzanforderungen lassen sich einfacher umsetzen.

Für die Anwenderinnen und Anwender bleibt der Prozess dabei komfortabel und einfach. Gleichzeitig wird das Prinzip der Datensparsamkeit konsequent umgesetzt.

Datenschutz als Designentscheidung

Datenschutz sollte nicht erst nachträglich berücksichtigt werden. Die besten Lösungen entstehen, wenn Datenschutz bereits bei der Entwicklung mitgedacht wird.

Deshalb setzen wir dort, wo es technisch sinnvoll ist, auf lokale Verarbeitung statt unnötiger Datenübertragung. Nicht weil wir es müssen, sondern weil wir überzeugt sind, dass personenbezogene Daten von Wählerinnen und Wählern nicht unnötig durch verschiedene Systeme „herumgeistern“ sollten.

Vertrauen durch Kontrolle

Am Ende geht es um Vertrauen. Organisationen, die personenbezogene Daten verwalten, tragen Verantwortung. Je weniger Systeme Zugriff auf diese Daten benötigen, desto besser.

Mit Funktionen wie sm@rt Mail Merge unterstützen wir unsere Kunden dabei, genau diese Kontrolle zu behalten – dort, wo sie hingehört: beim Kunden selbst.

Autor: Sandra Füsselberger

Als Product Owner bei sm@rt election beschäftige ich mich täglich mit der Frage, wie digitale Prozesse einfacher und effizienter gestaltet werden können. Durch den direkten Kontakt zu unseren Kunden kenne ich ihre Anforderungen und Herausforderungen aus erster Hand. Diese Erfahrungen fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung unserer Produkte ein – mit besonderem Augenmerk auf Benutzerfreundlichkeit, Datenschutz und praxisnahe Lösungen.

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